Sprechstunde 10

Dagmar Neubronner unterhält sich mit Jo Conrad über Fragen der Zuschauer, u.a. über die Theorie der flachen Erde und über die gesundheitlichen Auswirkungen von Chemtrails und anderen Dingen und wie man damit umgeht.

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Da es viele Diskussionen mit „flatearthers gegeben hat, hier eine Stellungnahme zum weiteren Verständnis:
Ich sehe die Sonne jeden Tag aufgehen und untergehen. Nach der flachenE rde befindet sich die Sonne IMMER über der Erde. Sie KANN niemals hinter dem Horizont verschwinden, höchstens perspektivisch in der Entfernung dem Horizont annähern. Das kann ich direkter beobachten, als einen Flug nach Australien. Und ob Astronomie nun schwere Wissenschaft ist… sie liefert exakte Ergebnisse, wo was gerade ist, aufgrund der Koordinaten auf den Planetenbahnen und der Deklination.
Aber jeder darf doch glauben, was er will. Nur fange ich eben mit den direktesten Beobachtungen über mir am Himmel an, während ich Flüge nach Australien oder Fragen der Raumfahrt getrennt stelle. Man mag viel überraschendes finden, wenn man sich damit befaßt, aber einen Sonnenuntergang hat doch jeder schon gesehen. Die Sonne verschwindet hinterm Horizont, wandert (scheinbar) um die Erde und taucht auf der anderen Seite wieder auf. Wenn sie um eine flache Erde kreisen würde, wäre es gleichzeitig für alle Tag oder Nacht. Das kann man aber widerlegen. Oder eben die Sonne kreist am Himmel über dem Aquator, dann kann sie aber niemals untergehen…. Aber glauben darf natürlich jeder, daß das eine raffinierte Täuschung ist. Aber wenn ich unter der Sonne liege, spüre ich eine gigantische, lebendige Kraft und nicht das selbe wie unter einer Lampe.
Ich habe ein sehr inniges Verhältnis zu Gott. Ich weiß nicht, wie groß seine Schöpfung ist, ob es Milliarden andere Welten gibt, denn das kann ich nicht selber beobachten. Moderne Wissenschaft…?, mit CERN, Suche nach Gottesteilchen, da kann man natürlich die Wissenschaft hinterfragen. Aber aus der beobachtbaren Wirklichkeit Schlüsse zu ziehen, ist ja nun nicht dem Glauben vorzuziehen.
Gott wäre ja ein großer Täuscher, wenn er uns vorspiegeln würde, daß die Sonne im Osten aufgeht, sie in Wirklichkeit aber am Himmel über einer flachen Erde kreiste.
Befaßt Euch mit Astronomie. Es gibt Apps, mit denen man jederzeit die Position der Sterne, Planeten, der Satelliten, der ISS berechnen kann und man kann die dann auch am Himmel suchen und finden. Die Berechnungen beruhen alle auf der Krümmung der Erde, da Du weiter südlich einen anderen Himmelausschnitt als im Norden siehst. Die Berechnungen stimmen und sind nachvollziehbar. Die Navigation mit dem Sextanten, die jeder Schiffer lernt, muß die Erdkrümmung mit einbeziehen, sonst stimmen die Positionen nicht, und das kann auf hoher See tödlich sein.
Wie entsteht eine Sonnenfinsternis, die man ja auch selber beobachten kann, wenn Sonne und Mond über einer flachen Erde kreisen? Wie entstehen Jahreszeiten? Woher kommen Meteoriten?
Sicher, man versucht, das alles irgendwie mit der flachen Erde in Einklang zu bringen, aber dazu sind ja sehr gewagte Konstrukte nötig. Welche Kraft läßt die Sonne kreisförmig über einem „Teller“ kreisen, und wie erklären sich die Mondbahnen? Nein, sie sind astronomisch genau nachzuvollziehen, mit dem Globus. Und warum sollte Gott uns etwas vortäuschen, das wir anders beobachten können? Wenn wir runde Planeten, die sich um die Sonne drehen, mit einem Fernrohr beobachten können und das Fernrohr je nach unserer Position auf der Erde anders ausrichten müssen. Es gibt Teleskope, die man auf bestimmte Planeten ausrichten kann, die mit Stellmotoren nachgeführt werden. Wenn die Erde flach wäre, würde man die Position auf der (gekrümmten) Erde nicht mit eingeben müssen.
Was die NASA erzählt, da mag vieles falsch sein. Ich habe ja selber eine Sendung über die Fragen zur Mondlandung gemacht. Aber eben aufgrund der beobachtbaren Dinge auf Fotos, Licht und Schatten und der Plausibilitätsfragen. Ob die Raumfahrt jemals den Erdorbit verlassen hat… wer weiß. Van Allen Gürtel usw. sprechen dagagen. Deswegen muß aber die Erde nicht flach sein.
Und daß man die Krümmung bei Experimenten mit Horizont nicht sehen kann… wer weiß… Vielleicht gibt es eine Erklärung, z.B. daß sich der Raum eben um einen Himmelskörper krümmt und vielleicht auch das Licht die Krümmung mitmacht und wir deswegen nicht zu linearen Beobachtungen kommen. Mal als Suchbegriff eingeben „Krümmung des Lichts aufgrund der Gravitation“. Also, was ich nur vermutet habe, scheint so zu sein, und würde erklären, daß die Schiffe nicht so schnell hinterm Horizont verschwinden, wie man meint, sondern daß sich das Licht auch um die Erde krümmt.
Das sind alles interessante Fragen.
Aber den Lauf der Sonne kann jeder beobachten, die Helligkeit am Tage, die lebendige Strahlung. Und wenn die Sonne über Afrika ist, ist sie gleißend hell, und wenn sie über Indonesien ist am Himmel der flachen Erde, ist es stockdunkel und sie ist nicht zu sehen, obwohl sie einfach nur etwas weiter weg ist?
Ja, ich habe mit auch Flüge angeguckt bei Planefinder. Im Süden ist tatsächlich weniger los. Die Daten dort werden aber von Empfängern auf der Erde, die die Transpondersignale der Flugzeuge auswerten, ermittelt. Da wird selber gesagt, daß es Gebiete gibt, die nicht abgedeckt ist, und man bekommt sogar einen kostenlosen Transponderempfänger gestellt, wenn man in einem Gebiet wohnt, wo es keine Abdeckung gibt. Und daß im Süden weniger Menschen leben und es mehr Gebiete gibt, die nicht abgedeckt sind, ist doch einleuchtend.
Anomalien an Nord- und Südpol können auch durch die hohle Erde und dortige Eingänge erklärt werden, und daß wir davon abgehalten werden sollen, da hin zu kommen.
Vieles kann man nicht selber beobachten. Sonne, Mond und Sterne aber sehr wohl, auch Satelliten. Googelt nach „Satelliten am Nachthimmel sehen“ und Ihr werdet feststellen, daß es sehr viele Menschen gibt, die das machen, daß es Apps gibt, die die genaue Position jedes Satelliten anzeigen und man ihn dann mit dem Fernrohr suchen kann. Die Himmelsmechanik ist komplex, aber präzise nachvollziehbar mit den Bahnen der Planeten um die Sonne, Monden um Planeten und der runden Erde mit der geneigten Erdachse, die die Jahreszeiten erklärt, die Position des Nordsterns…
Legt Euch Nachts unter den Himmel und beobachtet die Sterne und fragt Euch, ob das Projektionen sind…

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